Trends für Veganer

Hättest du gedacht, dass schon 1,6 % der Deutschen vegan leben? Das sind ca. 1,4 Millionen Menschen, die sich dafür entschieden haben, rein pflanzliche Lebensmittel zu sich zu nehmen. Um die Umwelt, die Tiere und die eigene Gesundheit zu schützen, entscheiden sich immer mehr Menschen für die vegane Ernährung. Doch das heißt nicht, dass Veganer auf etwas verzichten müssen, denn es gibt schon viele Ersatzlebensmittel! - allerdings konzentrieren wir uns heute eher darauf, was wir in unserem eigenen Garten anbauen können, um uns vegan zu ernähren. 

 

Voll im Trend liegt die Edamame-Bohne.

Diese Pflanze hat ihren Ursprung in Japan und wurde das erste Mal im Jahre 1275 erwähnt, als ein japanischer Mönch sich per Notiz für das Geschenk „Edamame“ bei einem Gemeindemitglied bedankte. Die Sojabohne Edamame wird unreif geerntet, ist grünlich gefärbt und enthält viele Proteine, Ballaststoffe und wichtige Aminosäuren.

Allerdings lässt die Ökobilanz der grünen Sojabohne sehr zu wünschen übrig... Nicht nur der Transportweg, sondern auch die Rodung des Regenwaldes und der immer größer werdende „Wasserfußabdruck“ belastet die Erde sehr. Daher achte bitte darauf, wo deine gekaufte Edamame herkommt, als Tipp, mittlerweile wird diese Bohne auch in Österreich und der Schweiz angebaut. Daher wäre es doch eine wirklich erstklassige Idee, die Edamame einfach selbst in deinem Garten oder auf dem Balkon anzubauen. Wir verraten dir hier, wie das am besten gelingt.

Ab ca. April, wenn es nachts stetig über 10 Grad Celsius ist, kannst du mit der Aussaat beginnen.
Ziehe dafür eine drei bis vier Zentimeter tiefe Rille in dein Beet / in deinen Blumentopf. Als nächstes legst du alle fünf Zentimeter eine Sojabohne hinein, die nächste Reihe sollte dann ca. 40 cm Abstand haben. Danach bedeckst du die Bohnen mit Erde und drückst diese vorsichtig an. Deine Edamame braucht Wasser, also wenn es nicht regnen sollte, muss sie regelmäßig gegossen werden. Nur Einpflanzen solltest du sie nicht in den nassen und kalten Boden. Halte den Boden locker und von Unkraut frei, damit der Setzling gut gestärkt wachsen kann. Achte darauf, dass du ein Schutz gegen Bohnendiebe anbringst, denn Vögel und Kaninchen fressen diese sehr gerne.

Ernten kannst du die unreifen Bohnen ca. 10 Wochen nach der Aussaat, allerdings Obacht, dass diese nicht zu lange hängen bleiben. Wenn du nicht gleich alle Bohnen brauchst, kannst du sie auch einfach in einem gut verschlossenen Behälter oder Gefrierbeutel einfrieren.

 


Kommen wir dann zur Zubereitung.

Die ist sehr einfach. Du kochst die gesamte Edamame für fünf Minuten im Salzwasser. Wenn die unreife Sojabohne dann fertig ist, kannst du sie, wenn du magst, mit Meersalz und Chili verfeinern. Die Hülsen werden allerdings nicht mitgegessen, also ist etwas Handarbeit angesagt, manche saugen sie auch einfach aus der Hülse raus.
Es gibt sicherlich noch einige weitere leckere Rezepte für das neue Super Food im Internet oder im Kochbuch.

Also ran an die Bohne und züchte deine eigene Edamame. Bei Fragen kannst du gerne zu uns in den Markt kommen.

Viel Erfolg beim Anbauen!